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Veränderung durch Brennweite

Die Brennweite hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Bildwirkung. Hierzu zeige ich euch zwei Bilder von heute Früh.

Nach einem Einsatz auf einer Nachtbaustelle war es zum Feierabend heute Früh schon taghell. Also habe ich auf dem Nachhauseweg von der Arbeit auch gleich meine Fotoaufgabe eingeschoben.

An einem Feldweg blühen momentan ganz viele Wildblumen und heute Früh stieg der Morgennebel über dem Freisinger Moos schön auf. Sogar eine Rehmama mit Kitz habe ich gesehen – aber viel zu weit weg.

Da kommt auch schon das Stichwort „zu weit weg“: Die Brennweite bestimmt den Bildinhalt entscheidend. Je kleiner sie ist, desto größer ist der auf dem Sensor abgebildete Raumausschnitt (Bildwinkel). Meine beiden Fotos zeigen eine einzelne Klatschmohnblüte. Einmal bei 70mm und einmal bei 200mm.

Während im 70mm-Bild auch die hinter dem Mohn befindliche Landschaft erkennbar bzw. erahnbar ist, so ist es beim 200mm-Foto schon nahezu unmöglich den Hintergrund einzuordnen. Somit bestimmt die Brennweite (in Verbindung mit der Blendenöffnung) wie stark ein Motiv freigestellt wird.

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