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Auf nach Kanada!

Unser diesjähriger Urlaub führt uns einmal mehr nach Nordamerika. Dieses Mal jedoch nicht in die USA, sondern in deren nördliches Nachbarland – Kanada. Vor Reiseantritt standen lediglich ein paar kleine Rahmenbedingungen für die Reise, sowie eine kleine „Bucketlist“ fest: In drei Wochen geht es von Calgary (Alberta) nach Vancouver (British Columbia).

Anreise nach Calgary

Als Planespotter startet die Reise für mich ja schon beim Buchen der Flüge. Das will ich euch aber hier ersparen. Am Abreisetag ging in Freising schon Einiges schief: Erst fuhr uns der Bus zum Bahnhof vor der Nase weg und dann kam auch der Bus zum Flughafen nicht – also haben wir uns ein Taxi genommen. Zwei Tage vorher stand der Betrieb am Flughafen im Moos ja komplett still, daher hatten wir Bedenken wegen ggf. noch vorhandener Beeinträchtigungen. Jedoch waren wir nach einer guten halben Stunde schon am Gate.

Erstmal ging es für uns nach Frankfurt. Anders als nach Vancouver (YVR) gibt es nämlich keine Direktverbindung von München nach Calgary (YYC). Auf dem kurzen Flug hatten wir gewissermaßen einen Fensterplatz – am Notausgang. Der Vorteil lag eindeutig in der enormen Beinfreiheit.

Dreamliner von Air Canada

Mit Easypass war auch die Grenzkontrolle nur eine Angelegenheit von wenigen Sekunden. So hatten wir fast drei Stunden Layover in Frankfurt (FRA), bevor es an Bord des Air Canada Flugs AC845 über den Teich nach Calgary ging. Für mich war es der erste Flug mit Air Canada und mit einer Boeing 787-9 „Dreamliner“.
Leider hatten wir auch auf diesem Flug keine Fensterplätze ergattern können, aber was solls. Besonders schade war dies, weil die Fenster in diesem Flugzeug elektronisch stufenlos abgedunkelt werden können. Dabei werden die Fenster nie komplett undurchsichtig – man sieht also zu jeder Zeit nach draußen bei gleichzeitiger Dunkelheit.

Kabine in der Economy Class an Bord der AirCanada Boeing 787.
Kabine in der Economy Class an Bord der AirCanada Boeing 787.

Begeistert war ich vom Service an Bord und vom Inflight-Entertainment mit reichhaltiger Auswahl. Und: Das Essen war natürlich auch hervorragend (für Flugzeugessen). Einzig die Klimaanlage war viel zu kalt eingestellt.
Insgesamt war es ein recht angenehmer Flug und die knapp neun Stunden waren im Nu vorbei.

In Calgary angekommen standen die üblichen Einreiseformalitäten und die Gepäckabholung an. Beide Prozesse waren schnell und einfach erledigt und ehe wir uns versahen standen wir auch schon in der Ankunftshalle. Die „Absperrung“ zum Sicherheitsbereich bestand aus einem Brunnen, der ein Gebirge nachstellte.

Best Western Premier Freeport Inn & Suites.

Unser Hotel bot uns ein kostenfreies Shuttle vom Flughafen aus an, welches man aber vom Terminal aus beim Hotel ordern musste. Auf der Suche nach einer Telefonzelle liefen wir direkt einer Dame vom Flughafen in die Arme, die uns gleich anbot kostenlos beim Hotel anrufen zu können. Weiterhin hat sie uns nach dem kurzen Telefonat auch gleich noch den Weg zum Abholpunkt haarklein erklärt. Das ist die kanadische Freundlichkeit, von der immer alle Welt redet (davon werde ich im Verlauf der Reihe noch öfter erzählen).

Unser Shuttle zum Hotel.

Innerhalb weniger Minuten war unser Shuttle da und brachte uns blitzschnell zur Unterkunft (Best Western Premier Freeport Inn & Suites). Das Hotel habe ich schon im Dezember gebucht, da ich bei einer Suche zufällig darauf gestoßen bin und mir die Wasserrutsche sofort ins Auge gefallen ist. Außerdem sind die Zimmerpreise moderat gewesen und die Nähe zum Flughafen ist nach einem Longhaul immer komfortabel (v.a. das kostenlose Shuttle).

Unser großzügiges Zimmer in Calgary.

Nach dem Checkin haben wir unser Zimmer begutachtet und ja, das ist Best Western Qualität: Groß und sauber. So konnten wir uns ganz gut von der Anreise erholen und haben erstmal ordentlich entspannt.

Weiter geht es im nächsten Beitrag. Zunächst natürlich mit dem Review der Wasserrutsche. 😉

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