Regenbögen jagen

von Nico

Obwohl es in letzter Zeit doch des Öfteren geregnet hat, ergab sich nur selten die Gelegenheit dazu, einen Regenbogen zu fotografieren. Wie gut, dass ich im Urlaub einen gefunden habe…

Die Regenfälle der vergangenen Wochen waren alle derart nachhaltig, dass kein Sonnenstrahl zu sehen war, der einen Regenbogen erzeugt hätte.

Im Sommerurlaub haben wir aber Glück gehabt: Wir haben eine Wanderung zu den Vernal Falls im Yosemite Nationalpark unternommen. Das besondere an diesen Wasserfällen ist, dass sie am Nachmittag ihren eigenen Regenbogen erzeugen.

Wir wurden auf das Phänomen im Besucherzentrum des Parks aufmerksam, dort war eine Postkarte ausgestellt, die regenbogenfarbene Wassertropfen zeigte. Das Bild sah für mich stark bearbeitet aus, also Grund genug die 1.5h Wanderung zu den Fällen zu unternehmen.

Vor Ort angekommen, war ich einfach beeindruckt: Das Bild auf der Postkarte scheint zwar bearbeitet gewesen zu sein, aber vermutlich nicht so stark wie ich es angenommen habe. Es war sehr deutlich ein Regenbogen vor den Wasserfällen zu sehen. Und bei 400mm Brennweite kam mein Bild schon nah an das Postkartenmotiv heran.

Das Farbspektrum ist einfach faszinierend gewesen. Unsere Wanderung führte uns noch an den oberen Teil der Fälle und als wir wieder unten waren, war die Farbenpracht auch schon wieder vorbei.

Ein schmales Zeitfenster also. Hier ist nun die „Beute“ meiner Regenbogenjagd:

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