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Wischtechnik

Kennt ihr das? Manchmal fliegt alles an einem vorbei und die Umgebung verwischt einfach? Genau das ist das heutige Thema bei der Fotochallenge.

Die Kamera ist dazu aufs Stativ gekommen und dort horizontiert worden. Während einer langen Belichtungszeit (deutlich länger als 1/20s) wird die Kamera dann um die Vertikalachse gedreht. Als Resultat verwischen die Linien. Durch die Horizontierung werden sie parallel und, naja, horizontal eben.

Motiv war heute ein Feld mit gelben Blumen. Zuerst habe ich mit 24mm recht weitwinkling fotografiert. Dadurch sieht man die Drehbewegung sehr deutlich, weil die Linien nicht gerade sondern gebogen abgebildet werden.

Erst bei längeren Brennweiten werden die Linien aufgrund der geringeren Verzerrung der Abbildung (wegen des kleineren Bildwinkels) gerade.

ISO 50, 24mm, f/22, 4/5s

Und so entstand das Bild des Tages zwar von exakt der gleichen Position und mit gleicher Blende, ISO und Belichtungszeit wie das obige Foto. Nur statt 24mm hatte ich 105mm Brennweite gewählt.

ISO 50, 105mm, f/22, 4/5s

Beim Vergleich der beiden Aufnahmen fällt außerdem auf, dass im Telebereich die Details (Wischspuren der einzelnen Blütenköpfe) nicht mehr erkennbar sind.

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