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Die Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant

Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant

Die Region um Garmisch-Partenkirchen ist bekannt für ihre spektakulären Sehenswürdigkeiten (Zugspitze, Höllentalklamm, Partnachklamm – um nur drei zu nennen). Dabei ist dort so viel mehr geboten. Vor vier Wochen war ich z.B. am Geroldsee. Und vor drei Wochen ging es zu den Kuhfluchtwasserfällen, von denen ich bislang noch Nichts wusste.

Während des morgendlichen Photographierens am Geroldsee habe ich mich mit einem Gleichgesinnten ganz gut unterhalten. Es wurde gefachsimpelt und wir haben uns über weitere, tolle Motive ausgetauscht. Als wir dann wieder aufbrachen, trennten sich unsere Wege. Für mich ging es weiter ins Rißtal und er fuhr zu den Kuhfluchtwasserfällen.

Eine Woche später war das Wetter wieder so wunderbar und auch das Sturmtief Sabine hat Bayern nicht vollends verwüstet, also rein ins Auto und ab nach Süden. Dabei standen diese ominösen Wasserfälle auf dem Plan. Natürlich habe ich mich vorher im Netz über die Anfahrt und den kurzen Aufstieg zu den Fällen informiert. Am besten geht das unter www.kuhflucht.de.

Vor Ort angekommen bot sich ein ganz anderes Bild, als ich es erwartet hätte: Der Wanderparkplatz war um halb neun morgens noch gänzlich leer – unser Auto war das einzige. Umso besser für mich, denn Wasserfälle habe ich bisher nur mit vielen Menschen drumherum erlebt (z.B. Yosemite oder Yoho).

Nach rund zwanzig Minuten Fußmarsch (gemütlich, mit teilweiser Bewunderung des liebevoll gestalteten Walderlebnispfads) haben wir dann die Wasserfälle erreicht. Aufgrund des wenigen Schnees und Niederschlags waren diese nicht wirklich prall gefüllt, aber trotzdem sehr schön anzusehen. Die Wanderung hierher war nicht allzu anstrengend (trotz Fotoequipment), lediglich ein kurzes Stück war sehr steil.

Angekommen haben wir erstmal pausiert und das Rauschen der Wasserfälle genossen. Während Caro ein paar Milka Kuhkekse (wie passend) zu ihrem Tee verspeist hat, habe ich mich auf die Suche nach Perspektiven begeben. Ich glaube wir waren fast eine Stunde an den Fällen.
Nach einiger Zeit kamen dann zwei andere Fotofans – ein Coaching wie sich dann herausstellte. Im Gespräch kam dann auch raus, dass der Coach der Betreiber der oben verlinkten Website ist. Und so haben wir direkt an der Quelle des Wissens noch ein paar Infos abgezockt. Schaut euch also unbedingt die Website www.kuhflucht.de an, wenn ihr einen Ausflug zu den Wasserfällen machen wollt. Gut recherchiert und mit tollen Hintergrundinfos und Wandertipps.

Caro war richtig in Wanderlust, also haben wir noch den Aufstieg bis zur Quelle des Kuhfluchtbachs gewagt. Das hat uns wegen halbgefrorenem Schnee und ein paar Aussichtspausen ca. 1.5h Zeit gekostet. Doch das war gut investierte Zeit, man hat unterwegs schon eine tolle Aussicht über das Garmischer Tal und vom Endpunkt unserer Wanderung sieht man wie die Quellwasser des Kuhfluchtbachs aus dem Fels sprudeln.

Jetzt aber noch ein paar Fotos vom Ausflug, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Insgesamt haben wir an dem Tag vielleicht noch zehn maximal zwölf andere Wanderer gesehen – also nicht so überlaufen wie manch andere Destination hier.

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