Ausflug zum Geroldsee

von Nico
Veröffentlicht: Letzte Änderung am

Bevor das Sturmtief Sabine über Bayern herfällt, habe ich mich am Sonntagmorgen spontan zu einem Ausflug an den Geroldsee entschieden. Abfahrt war um 05 Uhr früh.

Schon seit längerer Zeit wollte ich selbige nutzen um für den nächsten Fotokalender ein paar neue Wintermotive einzufangen. Einige schöne Orte habe ich dabei auf meiner Shotlist. So habe ich mir am Samstagabend überlegt wohin es gehen sollte. Die Wetterprognose war quasi für den gesamten Nordalpenbereich blendend – Schönwetterfront vor dem nahenden Sturmtief.

Meine Entscheidung fiel dann kurz vorm Schlafengehen auf den Geroldsee zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald. Aufmerksam wurde ich auf den in wundervoller Landschaft liegenden See durch Ralph Goppelt – schaut ruhig auf seinem Instakanal vorbei.

Arg frühes Aufstehen gehört jetzt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen – vor allem an einem Sonntag. Trotzdem bin ich um fünf Uhr in Freising losgefahren. Ziel war es, ein paar Aufnahmen vom Sonnenaufgang hinter dem Karwendel anzufertigen und dazu musste ich spätestens um 07:28 Uhr vor Ort sein.

Die Fahrt hat super geklappt und nach rund 1h45min war ich in Gerold angekommen. Das ist der Name des idyllischen Kleinods, dem der Wagenbrüchsee seinen Namen „Geroldsee“ zu verdanken hat. Einen großen Parkplatz gibt es in dem Weiler nicht, aber um diese Zeit war wenig los und außer mir waren noch zwei weitere Fotografen unterwegs. Mein Auto habe ich einfach am Straßenrand im Dorf geparkt. Zu späterer Stunde kann es hier allerdings etwas voller werden, da in Gerold der Einstieg in die Loipen möglich ist.

Bei rund -7°C stapfte ich durch den etwa 20cm tiefen Schnee bis zum Aussichtspunkt und ich wurde nicht enttäuscht – das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Stativ raus, Kamera drauf und los. Zum ersten Mal habe ich mit Filtern gearbeitet. Daher war der Besuch auch gleichzeitig mein Test für das gestern gekaufte Filterset von Rollei.

Sonnenaufgang beim Geroldsee mit Karwendel im Hintergrund.

Der Sonnenaufgang war nahezu perfekt. Einzig ein paar Schleierwolken haben sich kurz bevor die Sonne hinter dem Karwendel hervorkam gezeigt. Insgesamt zwei Stunden habe ich oberhalb des Sees verbracht und dabei ein sehr nettes Gespräch mit einem Gleichgesinnten geführt. Oben seht ihr eines der Bilder – toll oder? Noch besser wäre es natürlich, wenn es in der Nacht Neuschnee gegeben hätte…

Jetzt wo allmählich die Kälte durch die Sohlen meiner Schuhe gedrungen ist, habe ich mich auf den kurzen Rückweg zum Auto gemacht (man läuft etwa 10 Minuten) und mir dabei die aufgegangene Sonne auf den Rücken scheinen lassen. Mein Tagesziel habe ich damit um 09 Uhr erreicht und ich habe überlegt was ich als nächstes machen könnte – immerhin bin ich ja zwei Stunden lang hergefahren.

Ich habe mich dann für eine Fahrt zum Sylvensteinspeicher entschieden. Der Weg dorthin führt über die Mautstraße zwischen Wallgau und Vorderriß. Die Benutzung kostet 4,00 Euro pro Kfz, die aber gut investiert sind. Zwar ist die Straße nicht gestreut (Winterreifen und ggf. Schneeketten!), aber trotzdem kommt man hier in den Genuß der unbeschreiblich schönen Landschaft des Isartals. Auf zwölf Kilometern warten einige schöne Parkplätze, die als Ausgangspunkt für Wanderungen dienen. Bei der klirrenden Kälte heute Früh (ca. -10°C) waren meine Spaziergänge eher kurz und auf Motivsuche getrimmt. Hier zeige ich euch schonmal ein paar Aufnahmen:

Mehr Photos zeige ich demnächst auf Instagram und natürlich wird auch die eine oder andere Aufnahme in meinem nächsten Fotokalender zu sehen sein. Seid also gespannt. Wer bis hier gelesen und geschaut hat, findet bestimmt ein Foto in meinem Instagramkanal, das ich hier nun mit Schnee aus der (fast) gleichen Perspektive aufgenommen habe. Kommentiert es, wenn ihr es gefunden habt. 😉

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1 Kommentar

Die Kuhfluchtwasserfälle bei Farchant – the kk 7. März 2020 - 4:12 PM

[…] um nur drei zu nennen). Dabei ist dort so viel mehr geboten. Vor vier Wochen war ich z.B. am Geroldsee. Und vor drei Wochen ging es zu den Kuhfluchtwasserfällen, von denen ich bislang noch Nichts […]

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