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Zoom-Effekt

Während einer Langzeitbelichtung am Zoomrad zu drehen kann spannende Bilder erzeugen. In der fortgeschrittenen Dämmerung habe ich heute die Schlüterhallen vom Weihenstephaner Berg aus abgelichtet.

Dazu habe ich mir mein Telezoom EF 70-200mm f/2.8L IS II USM an die EOS 7D Mark II geschraubt und bin zusammen mit dem Stativ losspaziert.

Es war bereits dunkel und die Lichter kamen in einen guten Kontrast zum Regenhimmel.

Ich habe ein bisschen experimentiert um verschiedene Effekte zu erhalten

Nur zoomen

Eigentlich fällt kein Unterschied auf, wenn man die beiden Bilder unten vergleich. Das linke Bild ist entstanden beim Hineinzoomen von 70mm bis 200mm; das zweite Bild hingegen ist herausgezoomt – von 200mm nach 70mm.

ISO 200, 70-200mm, f/16, 2s

Gestartet bei 70mm, geendet bei 200mm Brennweite.

ISO 200, 200-70mm, f/16, 2s

Hier habe ich mit 200mm gestartet und habe bis zu 70mm herausgezoomt.

Stop and go zoom

Als nächstes habe ich immer ein bisschen gezoomt, kurz gestoppt und so weiter. Dadurch „brennen“ sich die Lichtquellen ins Foto ein und sie fädeln sich auf den Lichterketten auf.

ISO 200, 70-200mm, f/16, 2s

Dieses Mal fällt mir hier vor allem auf, dass beim Reinzoomen die Konturen weicher werden und etwas mehr verschwimmen.

ISO 200, 200-70mm, f/16, 2s

Beim Herauszoomen wirkt das Bild ruhiger, die Linien gerade und schärfer.

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