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Ein geschlossener Halbkreis

Das Thema bei der 365 Tage Fotochallenge am heutigen Dienstag lautet: „Geschlossener Halbkreis“. Beispielsweise lassen sich hier Torbögen nennen, die sich in einer nassen Oberfläche spiegeln und so scheinbar vom Halbkreis zum Vollkreis werden. Ich habe mich für ein anderes Motiv entschieden…

Da mir von meinen Spaziergängen durch unser schönes Freising keine Torbögen o.ä. bekannt sind, deren Bogen bis zum Boden reicht um eine Illusion eines Vollkreises zu bewirken, musste ich etwas improvisieren und im Bildarchiv graben.

Bei der Motivwahl erinnerte ich mich an die Mondfinsternis vom 27.07.2018 zurück. Damals zogen wir abends los und haben uns einen erhöhten Standort gesucht um den kompletten Verlauf der totalen Mondfinsternis zu beobachten.

Der Erdschatten schiebt sich Stück für Stück über die Mondoberfläche und lässt irgendwann nur noch eine helle Sichel übrig ehe der Mond komplett vom Schatten unseres Planeten überdeckt wird. Danach wird durch die Wanderung des Schattens der Mond wieder in voller Pracht strahlen.

Etwa auf der Hälfte der zunehmenden Finsternis habe ich das heutige Bild aufgenommen: Während die helle Sichel immer kleiner wurde, konnte man dennoch die bereits im Erdschatten befindlichen Teile des Mondes erkennen. Das ist mein geschlossener Halbkreis:

ISO 640, 400mm, f/5.6, 1/25s

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