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Ich bin das Objekt

Die erste Aufgabe aus dem Buch „Kreative Foto-Aufgaben für jeden Tag“ ist für mich schon eine wahre Herausforderung, wo ich doch viel lieber hinter als vor der Kamera stehe. Doch sind mir zwei Ideen gekommen wie ich mich in Szene setzen kann.

Zugegeben, die erste Idee ist direkt aus dem Buch „geklaut“. Aber der Kühlschrank ist nunmal ein Türchen, das ich oft öffne. 😀

Die Aufgabe

Heute soll ein Bild enstehen, das nicht ein beliebiges Objekt aus meiner Perspektive zeigt. Vielmehr soll der Spieß umgedreht werden und das Bild soll mich aus der Perspektive eines beliebigen Objekts zeigen.

Das Buch schlägt dazu z.B. eine Mülltonne oder den Kühlschrank vor. Erstere war mir definitv zu schmuddelig um die Kamera drin zu versenken. Also habe ich erstmal mit der Idee des Kühlschranks begonnen.

Ab in den Kühlschrank

Zur Bewältigung der Aufgabe habe ich mir überlegt mit dem Fisheye Objektiv zu arbeiten. Mit 8-15mm Brennweite und dem 180°-Bildausschnitt lassen sich lustige Spielchen anstellen.

Also Kamera in den Kühlschrank, Blitz in den Kühlschrank und dann mal sehen was rauskommt:
Im nebenstehenden Bild seht ihr das Ergebnis und ich bin mit dem Gesichtsausdruck drauf, mit dem ich wohl 99% der Zeit in die Wunderkiste in der Küche schaue.

Irgendwie waren die Bilder verdammt cool. Nette Idee. Also habe ich mir eine weitere Location gesucht und die Kamera aus dem kalten Schrank ins Esszimmer verfrachtet. Dort musste ich erstmal umbauen: Tische, Stühle und Adventskranz wurden verschoben, Gläser gerückt und wieder der Blitz in Stellung gebracht.

Glasklare Sache

Die Arbeit mit dem Kühlschrank hat schon Spaß gemacht, jetzt musste der Gläserschrank meine Modelfähigkeiten ertragen – wegrennen können sie ja beide nicht (ha!).

Das Bild hier ist, genau wie das aus dem Kühlschrank oben, bei 8mm am Vollformat aufgenommen, daher der kreisrunde Bildausschnitt.

Da fällt mir auf, dass wir verdammt viele Gläser vom M-Wasser der SWM haben. Keine Sorge – die sind nicht geklaut sondern gekauft (am Tollwood wo man für 1€ ein Glas Wasser kaufen kann und sich dann sooft man möchte nachfüllen lassen kann).

Die Sache mit dem Fisheye

So toll die 180° Bildbereiche in Fisheye Fotos auch sind, man muss doch aufpassen bei der Komposition von Bildern. Alles was etwas weiter vom Bildzentrum entfernt ist, wird mit zunehmender Entfernung von der Bildmitte stärker verzerrt.

Würde ich meinen Schädel also etwas weiter links, rechts, oben oder unten ins Bild halten so würde er am Ende ziemlich unförmig aussehen.

Bildbearbeitungsprogramme wie Lightroom und Photoshop können dies über Profilkorrekturen und Transformationen zwar ausgleichen, aber natürlich auch nur bis zu einem gewissen Grad.

Unten zeige ich euch noch mehr Bilder aus dem heutigen „Shooting“ – jetzt fühle ich mich wie ein Model. 😀

Daten zu den Aufnahmen

Alle Fotos habe ich mit meiner Canon EOS 6D Mark II und dem EF 8-15mm f/4L USM gemacht. Zum Einsatz kamen außerdem zwei Blitzgeräte über kabellose Steuerung von Neewer.

Ergebnisse aus dem Shooting

Übrigens habe ich für die Challenge einen eigenen Account auf Instagram angelegt um die Fotos zu präsentieren. Folgt mir doch unter @thekk.365 🙂 Ich freue mich auf eure Kommentare unter den Bildern. Ihr macht selbst bei der Challenge mit? Dann sollten wir uns unbedingt gegenseitig folgen. 😀

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